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Power Ranking: Underdogs auf dem Weg nach oben und Ex-Finalisten in der Krise

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13. März 2020

Wir kommen voran in unseren Power-Rankings: Zum ersten Mal befassen wir uns ausschließlich mit Teams, die in der letzten Saison mehr Siege als Niederlagen verbuchen konnten. Mit dem Resultat der letzten Spielzeit werden allerdings nur zwei der vier Teams zufrieden gewesen sein. Die anderen beiden, immerhin Teilnehmer des Superbowls 2019, gehen mit sehr großen Fragezeichen in die Preseason 2020.

12. LA Rams (9-7)

Neben den Browns klaffte bei kaum einem anderen Team eine größere Lücke zwischen Preseason-Hype und Realität. Die sah bei den Rams so aus, dass die Playoffs relativ deutlich verpasst wurden. Während das auch an der sehr starken NFC-West gelegen hat, liegen die Probleme, welche die Rams beschäftigt haben und weiter beschäftigen werden, vor allem an dem Team selbst. Jared Goff wurde vor der Saison mit einem Vertrag ausgestattet, der ihn zumindest gehaltstechnisch in den Olymp der Elite-Quarterbacks erhoben hat. Nach der vergangenen Saison muss man sich fragen, ob er dort tatsächlich hingehört. Ein Passer-Rating von 86.5 hätte man jedenfalls günstiger haben können. Auch in der Personalie Jalen Ramsey verkörpern sich für die Rams sowohl sportliche, als auch finanzielle Sorgen. Der Star-Cornerback wurde Mitte der Saison nach einer Niederlagenserie von drei Spielen von den Jaguars geholt, um dem Team den nötigen Push Richtung Playoffs zu geben. Seine Leistungen seitdem waren aber nicht von der Stabilität, die man eigentlich von einem Verteidiger seines Schlages erwarten durfte. Bezeichnend dafür war die Niederlage in Woche 16 gegen San Francisco, durch die die Rams ihre Playoff-Hoffnungen endgültig beerdigen mussten. Zwar gelang ihm dort eine Interception, jedoch ließ er im Game-Winning-Drive der 49ers Emmanuel Sanders blank stehen und sich für 46 yards überwerfen. Die wahren Probleme offenbaren sich aber erst, wenn man sich die Gehaltsproblematik der Rams vor Augen führt: Ramseys Vertrag läuft nach der kommenden Saison aus. Angesichts der Tatsache, dass man für ihn 2 (!) first round und einen fourth round pick im Draft hingeblättert hat, wäre es kaum zu verantworten, diesen nicht zu verlängern, selbst wenn er weiterhin mittelmäßig spielen sollte. Dennoch werden sich genug Teams finden, die für Ramsey viel Geld hinlegen würden, sodass eine Verlängerung fast zwangsläufig sehr teuer werden wird. Hinzu kommen weitere finanzielle Schwergewichte wie der bereits angesprochene Goff, Aaron Donald oder Todd Gurley. Wollen die Rams trotz allem innerhalb des Salary Caps bleiben, müssen sie an anderer Stelle erheblich sparen. Man darf bezweifeln ob sich auf dieser Basis langfristig ein Championship-Team zusammenstellen lässt. Möglicherweise sind die ‚Goldenen Zeiten‘ der Rams schon wieder vorbei bevor sie richtig angefangen haben.

11. Buffalo Bills (10-6)

Wenn man so will, stellte das Team aus Buffalo so etwas wie einen Gegenentwurf zu den Rams dar. Wenige echte Stars dafür eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine Art von Football, die man durchaus als ‚handfest‘ bezeichnen darf: eine stabile Defense und eine starke Gewichtung des Laufspiels in der Offense. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass der junge QB Josh Allen einen merklichen Schritt nach vorne getan hat. Er scheint sich langsam aus dem viel beachteten Quarterback-Jahrgang 2018 als einer der besseren Picks herauszukristallisieren. Zwar fehlte den Bills in den Playoffs nach einer 13-0 Führung zur Halbzeit gegen die Texans die nötige Kaltschnäuzigkeit und das Spiel ging in der Overtime verloren; wenn das Team allerdings seiner Philosophie treu bleibt und die junge QB-RB-Kombo sich weiterhin nach vorne entwickelt, könnte es nächstes Jahr wieder in der Postseason zu finden sein.

10. New England Patriots (12-4)

Egal, ob man seine nachlassenden Leistungen damit begründet, dass er nun endgültig seinen Zenit überschritten hat, oder damit, dass ihm nicht genügend fähige Receiver zur Seite gestellt wurden: Die Personalie Tom Brady ist die wohl meistbeachteste der diesjährigen Offseason. Für den Quarterback, der noch vor der kommenden Saison 43 Jahre alt werden wird, wurden bereits alle erdenklichen Szenarien durchgespielt. Auch eine Rückabwicklung des Jimmy Garoppolo Trades mit den 49ers im Tausch gegen Brady wurde bereits angedacht. Derzeit meint der Alt-QB hierzu selbst: „Niemand weiß irgendwas“. Unterdessen hat die Defense der Patriots letzte Spielzeit gezeigt, dass sie in der Lage ist, ganz alleine Spiele zu gewinnen – egal wer die Bälle wirft. Zeitweise hatte diese mehr Punkte (etwa durch Interception-Returns, geblockte Punts, etc.) auf dem Konto als so manche Offense. Von daher werden die Patriots wohl Contender bleiben, ob mit oder ohne Brady.

9. Tennessee Titans (9-7)

Der Umstand, dass die NFL im Gegensatz zu anderen US-Sportligen ein Playoff-Format verwendet, in dem der Sieger in nur einem Spiel ermittelt wird (anstelle etwa einer Best-of-Seven-Serie) macht Stories wie die der Titans erst möglich: Irgendwie in die Playoffs stolpern, zwei Favoriten mit einem brachialen Laufspiel ordentlich auf die Nase geben und schon findet man sich im AFC Championship Game wieder. Dort musste das Team aus Nashville aber erkennen, dass man inzwischen ausrechenbar geworden war und den Chiefs letztlich nichts entgegen zu setzen hatte. Nun muss die Offseason genutzt werden, um die positiven Erfahrungen zu bestätigen und zu zeigen, dass man kein „One-Trick-Pony“ ist. Auf der Position des Quarterbacks scheint man sich wohl auf Ryan Tannehill festgelegt zu haben (wobei die Titans auch immer wieder im Brady-Poker genannt werden). Marcus Mariota hat offenbar keine Zukunft in Tennessee mehr -wohin seine Reise geht steht in den Sternen.

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