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NFL-Draft 2020: Die stärksten Quarterbacks

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4. April 2020

Am 23. April beginnt der NFL-Draft 2020 in Las Vegas (erstmals wohl nur über einen Stream und ohne Publikum), Zeit sich langsam mit den Talenten aus diesem Jahrgang zu beschäftigen. Den Anfang macht die Quarterback-Class 2020: wer wird als Nummer #1 gehandelt, welche Teams kommen für die jungen QBs in Frage und welche Namen solltet ihr schon mal gehört haben?

Joe Burrow (LSU)

Der 23-Jährige Joe Burrow aus Iowa wird mit großer Wahrscheinlichkeit an #1 gedraftet. Der Quarterback, der an der LSU spielte, machte 2019 sechzig!! Touchdowns und hatte ein gigantisches Rating von 202.0 – die beste Saisonleistung, die je ein College-Spieler gezeigt hat (College-Passer-Ratings berechnen sich übrigens ein wenig anders als in der NFL). Burrow hat viele Stärken: unter anderem seine Größe von 1,93m, seine Mobilität, als auch seine präzise Spielweise (bei 60TDs nur 6 INT). Kein Wunder, dass der junge QB auch Besitzer der Heisman Trophy ist.

Team: Die Cincinnati Bengals dürfen in dem diesjährigen Draft zuerst picken und werden Burrow als Nachfolger von Andy Dalton auswählen. Das ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Ob dieser allerdings nach Cincinnati will, darüber zweifelt der ein oder andere NFL-Experte noch. Einen Spitznamen hätte er allerdings schon sicher, würde er für ein Team auflaufen, dass seinen Namen einem bengalischen Tiger verdankt: Joe Exotic, der Tiger King!

Tua Tagovailoa (Alabama)

Auch wenn Tua Tagovailoas Glanzzeiten schon etwas zurück liegen, so glauben dennoch viele, dass er ein Top 5, mindestens aber ein Top 10-Pick werden könnte. Der Weg des Hawaiianers verlief durchaus nicht immer nur geradlinig: nach einer tollen Saison 2018 mit 76 TDs bei neun INTs verletzte sich der Quarterback 2019 schwer an der Hüfte und verpasste so den Großteil der wohl wichtigsten Saison seiner College-Karriere, auch der NFL-Combine fand ohne ihn statt. Doch scheinbar beeindruckte der Linkshänder die NFL-Teams mit seinen Skills schon vorher genug. Nach einer langwierigen Reha scheint er nun wieder komplett genesen, er selbst sieht sich wieder bei 100% Leistungsvermögen. Nach einer so schwerwiegenden Verletzung wird sich zwar niemand komplett sicher bei Tagovailoa sein können, dennoch kann sich das Risiko am Ende auszahlen.

Team: Das Team, dem das größte Interesse an Tagovailoa nachgesagt wird, sind die Miami Dolphins. Auch die Los Angeles Chargers sind wohl im Rennen, hier könnte der 22-Jährige hinter Tyrod Tayler erst einmal lernen und müsste nicht sofort starten.

Jordan Love (Utah State)

Der wohl polarisierendste Quarterback aus den Top 10 dürfte Jordan Love sein, bei dem Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen. Mit 17 im Vergleich zu 6 im Vorjahr haben sich seine Interceptions innerhalb von einer Saison fast verdreifacht. An der Touchdown-Front lief es zwar mit 20 TDs 2019 weiterhin gut, dennoch war 2018 die deutlich bessere Saison für Love. Viele fragen sich deshalb berechtigterweise, wie gut der 21-Jährige tatsächlich ist. Seinen starken Arm, die gute Fußarbeit und seine Fähigkeit das Feld schnell zu scannen – all diese Fähigkeiten kann ihm aber so schnell niemand absprechen. Doch auch seine Risikofreude, die ihn oft schon die ein oder andere Interception eingehandelt hat, darf man nicht außer Acht lassen. Love ist wie eine Pralinenschachtel – man weiß nie was als nächstes kommt.

Team: Nachdem man Love derzeit noch schlecht in der Rangfolge des Drafts verorten kann, kommen viele Teams für ihn in Frage. Immer wieder genannt werden die New Orleans Saints, die einen Nachfolger für Drew Brees suchen. Von dem erfahrenen Super Bowl Gewinner, könnte Love einiges lernen und hätte Zeit Sicherheit in seinem Spiel zu gewinnen.

Justin Herbert (Oregon)

Ein knappes Rennen könnte sich Tagovailoa mit Justin Herbert liefern. Alles wird davon abhängen, für wen sich die Dolphins entscheiden. Ob sie das vermeintliche Mega-Talent Tua Tagovailoa, das aber Verletzungsrisiko birgt, oder die „sichere“ Nummer Herbert wählen. Und sicher ist hier nicht negativ gemeint. Der QB, der für sein Heimcollege in Oregon warf, ist ein echter Rohdiamant. Mit 32 und 29 TDs zeigte Herbert zwei konstante Saisons im College, neben einem starken Arm hat er auch eine große physische Präsenz. Herbert ist ein Multitalent, spielte neben American Football auch Baseball und Basketball. Auch akademisch gehörte er zu den Besten.

Team: Auch hier werden die Chargers als große Interessenten gehandelt. Sollte es nichts mit Tagovailoa werden, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass sie sich für Herbert entscheiden.

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