NFL 2023: Wer sind die Gewinner und Verlierer der Free Agency?

Die Free Agency in der NFL ist voll im Gang, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen: Welche Teams haben sich für die neue Saison passend verstärkt? Und welche Franchise hat die beste Phase verschlafen?

Gewinner

Chicago Bears

Mit dem Tausch ihres diesjährigen Nummer 1-Picks gehören die Bears klar zu unseren Gewinnern. Denn von den Panthers wurde ein großzügiges Paket geschnürt. Neben dem 9. Pick 2023, gab es den 61. Pick, sowie einen Zweitrunden-Pick 2025. Und nicht zu vergessen: Auch Wide Receiver DJ Moore wechselt nach Chicago. Für die Bears, die mit Justin Fields bereits ihren Franchise-Quarterback gefunden haben, ein perfekter Deal.

Seattle Seahawks

Geno Smith bleibt in den nächsten drei Jahren in Seattle und bekommt dafür einen Vertrag über 105 Millionen US-Dollar. Mit „nur“ 40 Millionen US-Dollar, die garantiert sind, ist es aber ein fairer Deal für beide Seiten. Denn Smith hatte sich den neuen Kontrakt mit einer starken Saison verdient. Und ehrlicherweise überschwemmen gute Quarterbacks nicht unbedingt den Markt. Falls sich die Seahawks doch noch dazu entscheiden im April einen jungen Quarterback zu verpflichten, können sie nach nur einem Jahr raus aus dem Vertrag. Neben Smith, verlängerte Seattle unter anderem mit Drew Lock, holte sehr erfahrene Profis, wie Center Evan Brown und  Defensive End Dre’Mont Jones. Das macht die Franchise aus Washington zu einem klaren Gewinner!

Miami Dolphins

Das Motto in Miami heißt: Angriff! Besitzer Stephen M. Ross hat nochmal ordentlich Kohle locker gemacht, sodass beispielsweise Defensive Coordinator Vic Fangio geholt werden konnte. So kann sich Head Coach Mike McDaniel in Ruhe verwirklichen und hoffentlich das Team zusammenbauen, dass einen Super Bowl nach Florida holt. Für Fangio wurde bereits ein Spielzeug für die Secondary verpflichtet, Cornerback Jalen Ramsey kommt von den Los Angeles Rams. Damit schließen die Dolphins die Lücke, die Byron Jones hinterlassen hat und das „nur“ für einen Drittrunden-Pick 2023 und Tight End Hunter Long.

Verlierer

Green Bay Packers

Noch ist es nicht final, aber Aaron Rodgers hat seinen Abschied eingeleitet. Öffentlich erklärte der Quarterback, er habe sich für eine Zukunft bei den New York Jets entschieden. Für Green Bay würde damit nicht nur eine Ära zu Ende gehen, sie stehen im Grunde auch ohne richtigen Spielmacher da. Während das Front Office sich mit der Causa Rodgers beschäftigt, haben Allen Lazard und Robert Tonyan das Team verlassen. Für das NFL-Küken Jordan Love wird es eine harte Saison…

Los Angeles Chargers

Hallo, jemand zuhause? Die Chargers haben 21 Millionen US-Dollar verfügbares Cap Space und nutzen fast nichts davon. Nur ein Spieler wurde bislang verpflichtet: LB Eric Kendricks. Und selbst bei Kerndricks weiß niemand so recht, ob er überhaupt einen entscheidenden Einfluss haben wird. Das Excitement Level in Los Angeles geht langsam aber sicher gegen null. Und es ist ja nicht so, als ob es keine Baustellen gäbe?!

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