NFL Tippster Power Ranking Teil 1

Power Ranking

Wir haben wohl zwei der spannendsten Spieltage hinter uns und möchten euch nun zeitig vor den anstehenden Championship-Games unser hauseigenes NFL-Power Ranking präsentieren.

Platz 4: Cincinnati Bengals

Wir beginnen mit den Bengals, diese konnten am vergangenen Wochenende eine der wohl längsten Durststrecken hinter sich lassen. Kicker Joe McPherson konnte das Spiel mit einem Game-Winning Fieldgoal entscheiden und sicherte den Bengals somit das erste Franchise AFC Championship-Game in 33 Jahren. Die Leistung von Quarterback Joe Burrow grenzte wie so oft erneut an einem Wunder. Dieser warf insgesamt für 348 Yards und eine INT, obwohl er im gesamten Spielverlauf einem enormen Pressure ausgesetzt war und ganze neunmal gesacked wurde. Auch Ja’Marr Chase konnte wie von ihm zuletzt gewohnt erneut über 100 Yards fangen. Ebenso waren WR Tee Higgins und TE C.J. Uzomah wichtige Stützen der Offensive.

Obwohl diese Leistung auf den ersten Blick ganz passabel erscheint, haben die Bengals zuletzt so manche nicht dagewesenen Schwächen hervorgebracht. Die verletzungsgeplagte O-Line lies ihren Quarterback nämlich nicht nur hängen, sie war quasi gar nicht vorhanden. Wie bereits erwähnt brachte man den 25-Jährigen neunmal zu Boden. Den Titans gelang es außerdem acht Tackles for Loss zu erzielen und Runningback Joe Mixon auf 54 gelaufene Yards zu begrenzen. Hier besteht für die anstehende Trainingswoche definitiv Verbesserungsbedarf.

Platz 3: San Francisco 49ers

Auch die 49ers konnten in der Divisional Round mit einem Upset glänzen und schickten Aaron Rodgers und seine Cheeseheads in den Urlaub. Ein Grund für das niedrige Endergebnis von 13:10 dürften vor allem die eisigen Temperaturen gewesen sein. Während des Spielverlaufs maß man Temperaturen von -10° Celsius, nicht gerade optimale Bedingungen einen Ball zu fangen. Obwohl die 49ers in den letzten Wochen erstaunlich gute Leistungen erbracht haben, fehlt es einfach an der gleichmäßigen Leistung von Quarterback Jimmy Garoppolo. Man fragt sich, ob nicht Zweit-QB Trey Lance hier doch die bessere Option wäre. 11/19 Completions, kein Touchdown und eine Interception sind nicht gerade „playoffready“.

Was man von der Defense hingegen nicht behaupten kann. Defensive Coordinator DeMeco Ryans neutralisierte den möglicherweise angehenden MVP Aaron Rodgers. Man sackte diesen fünfmal und lies ihn nur 225 Yards sowie keinen Touchdown werfen. Außerdem  bändigte man die beiden Runningbacks Aaron Jones und AJ Dillon.

Bleibt dran für Teil 2 morgen.

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